Kategorie: Aldinger / Württemberg

Fellbach / Württemberg

AB-HOF-PREISE

NATURNAH & NACHHALTIG

Mit seinem klaren Fokus auf zugängliche Weine in der Basis sowie präzise und straffe Gewächse in der Spitze, setzt sich das Weingut Aldinger nicht nur geschmacklich an Württembergs Spitze. Auch die namhaften Weinführer verteilen reihenweise Höchstnoten. 5 von 5 Trauben im Gault Millau, 5 von 5 Sternen im Eichelmann, 5 von 5 F im Feinschmecker und 4,5 von 5 Sternen und zugleich Winzer des Jahres 2020 im Vinum Wine Guide sprechen eine deutliche Sprache.

Story Weingut Aldinger

Aus der Sicht eines Weinromantikers erfüllt das Weingut Aldinger sämtliche Erwartungshaltungen. Denn bereits im Jahr 1492 legte «Bentz der Aldinger» den Grundstock für das heute älteste Weingut Fellbachs. Seither zieht sich der Weinbau wie ein roter Faden durch die Generationen. Am prägendsten war mit Sicherheit der Erwerb der Lage Untertürkheimer Gips, die den Weg für eigenständige und mineralisch geprägte Weine bereitete. Weine, die es damals eigentlich noch nicht gab. Heute spielen die Geschwister Hansjörg und Matthias Aldinger diese Karte perfekt aus. Der Gipsboden scheint ihnen geradezu auf den Leib geschnitten.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Weinguts wird gerade erst geschrieben. Seit Anfang August 2020 befindet sich das 30 Hektar große Weingut in der Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung. Ein logischer und konsequenter Schritt, der nicht nur aus Respekt vor unserer Natur Sinn macht. Denn gerade Weingüter, die den Ursprungsgedanken so sehr in den Fokus setzen (Bestandteil des Terroir), stellen nach und nach auf ökologische Bewirtschaftung um. Auch wenn es im Ergebnis nur wenige Prozent sein mögen: das Mehr an geschmacklicher Identität und Authentizität ist anders nicht zu erreichen.

Nun sprechen wir die ganze Zeit von Fokus. Denken wir dabei an das Extrembeispiel Burgund, konzentrieren sich die Winzer auf die beiden Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir. An der Mosel dominiert der Riesling, an der Rhône Syrah. Die Aldingers hingegen, verfügen über ein Portfolio von mehr als zehn Rebsorten. Und dennoch wirkt ihr Angebot keineswegs überladen. Es folgt einer klaren Ausrichtung auf rebsortenreine Weine mit Herkunftsbezeichnung innerhalb der Qualitätspyramide des VDP. Zahlreiche Cuvées mit Phantasienamen sucht man hier zum Glück vergebens.